An das gesamte Team der Klinik am Rosental,

heute, 5 Monate nach meiner Brustverkleinerung, möchte ich mich bei Ihnen allen für die einwandfreie Behandlung in ihrer Klinik bedanken.
Abgesehen von den Narben, die ich akzeptieren kann, bin ich mit dem Ergebnis überglücklich. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so unternehmungslustig und sportlich gewesen wie in den letzten 5 Monaten. Sie haben mir einfach meine Lebensfreude, meinen „aufrechten Gang“, zurückgegeben.

Für mich war dies die wichtigste und lang-geplanteste Entscheidung meines Lebens. Seit meinen Teenager-Jahren habe ich meinen Busen gehasst. Doch nie habe ich mich getraut mit irgend jemanden über eine Schönheitsoperation zu sprechen, geschweige denn so etwas näher in Betracht zu ziehen.

Meine Komplexe und inneren Verletzungen waren unbeschreiblich groß, trotzdem gelang es mir diese mehr als 12 Jahre zu überspielen und gute Miene zu dummen Kommentaren und Blicken zu machen. Der Hintergedanke an eine OP war aber immer irgendwie greifbar und wurde von Jahr zu Jahr realer für mich.
Denn alles drehte sich immer nur um die riesigen Brüste:
Ich zeigte mich meinem Partner nicht nackt. Ich hatte nie einen wirklich passenden bequemen BH, von modischer Oberbekleidung oder passenden Badeanzügen ganz zu schweigen. Ich trieb keinen Sport und vermied jede Art von unnötiger Bewegung, da die Schmerzen bei jeder Bewegung schlimmer wurden. Leider nahm ich dadurch auch an Gewicht zu, welches ich inzwischen aber erfolgreich reduzieren konnte. In den Sommermonaten kam es durch die Reibung zu Entzündungen. Die Einschnitte auf den Schultern sowie meine (nach vorn gebeugte) Rückenhaltung waren ein weiteres Problem.

Nach der Geburt meines kleinen Sohnes wurde es noch schlimmer, d.h. der Busen war noch mal um fast 2 Größen „gewachsen“ Jetzt war ich bei Größe G-H angekommen. Damit „hörte für mich der Spaß auf“ – Für mich war der Zeitpunkt der ersten Schritte für eine OP gekommen.

Um herauszufinden auf was ich mich einlassen wollte durchforschte ich monatelang das Internet. Danach setzte ich mich mit meiner Krankenkasse in Verbindung. Leider war mir das keine große Hilfe, denn trotz diverser Gutachten zu meinen Gunsten (u. a. vom Orthopäden) entschied der medizinische Dienst der KK gegen einen Kostenübernahme – auch die Widersprüche brachten keinen Erfolg.
Trotzdem stellte ich mich bei einigen Ärzten mit meinem OP-Wunsch vor. Letztendlich war Herr Dr. Nitzsche für mich meine 1. Wahl. Das ganze Ambiente, das Team, das Gefühl ernst genommen zu werden und selbst der Preis der OP waren für mich ausschlaggebend. Diese Operation sollte es mir wert sein.
Die Operation selber einschließlich der Narkose verlief ohne Problem. Auch während der anschließenden Betreuung wurde auf meine Bedürfnisse und Fragen eingegangen.

Mit diesen Zeilen möchte ich allen Mut machen denen es ähnlich geht.

In diesem Sinne wünsche ich ihnen, Herr Dr. Nitzsche, und ihrem Team alles Gute und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen.
S. B.

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